Eduardus-Krankenhaus, Köln

Schwerpunkte

Ziele der Pflegefachschule Köln

Die Grundlage für die Pflegeausbildung ist das Pflegeberufegesetz und die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung
und die Umsetzungsanordnung des Landes NRW

Gemäß dieser gesetzlichen Vorgaben ist unser oberstes Ziel, Sie als Schüler zu befähigen, die Patienten unter Berücksichtigung der neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse professionell und individuell zu pflegen. Dabei messen wir im Sinne dieser Qualifikation dem theoretischen Unterricht einen hohen Stellenwert zu. Er bildet für uns die Basis für Ihre praktische pflegerische Ausbildung. Uns ist es ein großes Anliegen, Sie zu fachlich qualifizierten, selbstbewussten, kritischen und eigenverantwortlich handelnden Pflegekräften auszubilden. Es ist unser Ziel, Ihnen eine Pflegeausbildung zu ermöglichen, in welcher Sie individuell gefördert und begleitet werden. Als Schüler unserer Schule sollen Sie an Ihrer Ausbildung zur Pflegefachfrau/Pflegefachmann Freude haben und in ihrer Berufsmotivation Unterstützung finden.


„In der Pflegausbildung werden berufliche Weichen für die Zukunft gestellt!” Diesem Motto fühlt sich unsere Schule verpflichtet.

 

 


Pflegeausbildung im Herzen von Köln

Schule und Unterrichtsräume

Unsere Pflegefachschule befindet sich in attraktiver, zentrumsnaher Lage, direkt am Rhein mit hohem Kultur- und Freizeitwert sowie optimaler Verkehrsanbindung (Autobahn, DB-Bahnhof, S- und U-Bahn). Ihre Dienstkleidung wird vom Haus gestellt und kostenfrei gereinigt.

 

In der Cafeteria unseres Krankenhauses haben Sie an allen Tagen Gelegenheit kostengünstig essen zu gehen.

 

Die Unterrichtsräume der Pflegefachschule Köln sind mit allen modernen Medien ausgestattet, mit deren Hilfe das Lernen für Sie anschaulich gestaltet und dadurch erleichtert werden kann. Für das Erlernen konkreter Pflegemaßnahmen nutzen wir die Ausstattung und Räumlichkeiten der Klinik, wie zum Beispiel die Krankenhauspflegebetten.

Gestaltung der theoretischen Ausbildung


Die theoretische Ausbildung zur Pflegefachkraft umfasst 2.300 theoretische Unterrichtsstunden. Dies wird auf der Grundlage des Pflegeberufegesetzes und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung und der Umsetzungsanordnung des Landes NRW geregelt.

Dazu soll im Folgenden ein grober Überblick gegeben werden:

Fachübergreifender Unterricht
Die theoretische Pflegeausbildung umfasst folgende Lernbereiche:

  • Pflegerische Kernaufgaben
  • Ausbildungs- und Berufssituation von Pflegenden
  • Zielgruppen, Institutionen und Rahmenbedingungen pflegerischer Arbeit
  • Gesundheit- und Krankenpflege bei speziellen Patientengruppen


Zeitliche Gestaltung des theoretischen Unterrichts in der Pflegeausbildung
Das erste Jahr in der Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau/mann beginnt mit einem mehrwöchigen Einführungsblock. Im Anschluss daran findet Ihr erster Einsatz auf der Station statt. Im weiteren Verlauf haben Sie über die weiteren Ausbildungsjahre verteilt mehrwöchige Studienwochen, so dass ein kontinuierlicher Kontakt zur Schule bleibt und ihr theoretisches Wissen ständig erweitert wird. Nach jeweils einer Blockphase haben Sie auf der Station die Möglichkeit, Ihr neu erlerntes Wissen in die Praxis umzusetzen. Der Präsenzunterricht wird durch eine E-Learning Plattform (LeLe/BigBlueButton) ergänzt, so dass auch ein virtueller Unterricht und Datenaustausch gewährleistet ist. Per APP haben sie jederzeit die Möglichkeit auf den Stundenplan zuzugreifen.

Staatliches Examen
Schriftliche Prüfung: 3 Klausuren über 3 Tage
Praktische Prüfung: selbstständigen, umfassenden und prozessorientierten Pflege von min. 2 Patienten
Mündliche Prüfung: Fallorientierte Prüfung

Überprüfung Ihrer Lernerfolge
Unser Anliegen ist es, Sie zu fachkompetenten und qualifizierten Pflegefachkräften auszubilden. Aus diesem Grund, aber auch im Hinblick auf das staatliche Examen, führen wir innerhalb der dreijährigen Pflegeausbildungszeit in regelmäßigen Abständen Lernerfolgskontrollen in Form von Klausuren und mündlichen Prüfungen durch. Uns ist es wichtig, Ihnen ausreichend Gelegenheit zu geben, Ihren eigenen Leistungsstand zu überprüfen und Sie optimal auf die Anforderungen des staatlichen Examens vorzubereiten. Um die Auszubildenden auch außerhalb des theoretischen Unterrichts eng zu begleiten werden nach jedem Praxiseinsatz gemeinsame Endgespräche mit den Stationen gewährleistet und gezielte Anleitungssituationen organisiert. Die Probezeit zu Beginn der Ausbildung dauert 6 Monate.
 

Gestaltung der praktischen Ausbildung

Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 2.500 Stunden.


Die Arbeitszeiten gestalten sich wie folgt: Frühdienst von 6.00 Uhr bis 13.45 Uhr, Spätdienst von 12.45 Uhr bis 20.30 Uhr. Innerhalb von 14 Tagen haben Sie ein Wochenende plus einen zusätzlichen Tag frei. Ab Mitte der Plegeausbildung lernen Sie die Tätigkeiten während eines Nachtdienstes kennen (gesetzliche Vorgabe = 8 Nächte).


Einen Überblick aller praktischen hausinternen und externen Einsatzorte finden Sie hier: "Einsatzorte"


Im stationären Bereich werden Sie von Praxisanleitern ausgebildet. Bei den Praxisanleitern handelt es sich um erfahrene examinierte Pflegekräfte mit gezielter Weiterbildung die wiederum in enger Kooperation zur Schule stehen.  Spezielle Einsätze wie z.B. in der Psychiatrie finden in benachbarten Kliniken oder Kooperationspartnern (siehe pdf) statt, die Sie problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung entspricht den Regelungen des AVR (ab 1. Januar 2017):

  1. Jahr / Unterkurs: 1140,69 €
  2. Jahr / Mittelkurs: 1202,07 €
  3. Jahr / Oberkurs: 1303,38 €

Ausbildungsträger DRK-Schwesternschaft "Bonn" e.V.

Der Träger des Eduardus-Krankenhauses ist die Josefs-Gesellschaft in Köln. Diese hat mit der DRK-Schwesternschaft „Bonn” e.V. einen Gestellungsvertrag abgeschlossen. Der Ausbildungsvertrag wird demzufolge zwischen dem Auszubildenden und der DRK-Schwesternschaft Bonn geschlossen. Aus diesem Grund erfolgt nach dem Vorstellungsgespräch der weitere Schriftverkehr über die Schwesternschaft.


Sollten Sie von uns zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden, erhalten Sie zwei bis drei Wochen nach dem Vorstellungsgespräch ein Schreiben aus der Schwesternschaft mit der endgültigen Entscheidung, ob Sie als Schüler/in in der Eduardus-Krankenhaus gGmbH berücksichtigt werden konnten.

 

Mitgliedschaft in einer DRK-Schwesternschaft

Die Zugehörigkeit zu einer DRK-Schwesternschaft birgt eine Reihe von Vorteilen, die bei der heutigen Arbeitsmarktsituation nicht unberücksichtigt bleiben sollten:

  • größere Chancen, nach der Ausbildung eine Beschäftigungsmöglichkeit zu erhalten, da z.B. die DRK-Schwesternschaft „Bonn” e.V. mit zahlreichen Einrichtungen kooperiert und Träger zweier Altenpflegeeinrichtungen ist
  • unbürokratische Wechsel der Arbeitsstelle innerhalb von Deutschland bei Umzug in eine andere Stadt, in welcher ebenfalls eine DRK-Schwesternschaft vertreten ist (dies ist zurzeit in 31 Städten der Fall)
  • Möglichkeit zu Auslandseinsätzen über das DRK
  • Förderung von Fort- und Weiterbildungen im Rahmen der persönlichen Karriereplanung durch finanzielle Unterstützung und eigenes Fortbildungsangebot

Ansprechpartner

Potrait von Mike Runge dem Schulleiter der Pflegefachschule Köln.

Pflegefachschule Köln

Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau/
Pflegefachmann

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